12.03.2015 | Pressemitteilung, Aktuell

co.don AG: Im Geschäftsjahr 2014 entscheidende Meilensteine erreicht und operatives Geschäft maßgeblich verbessert

+ EU-Zulassung: Erforderliche Anzahl an Patienten für Klinische Studie Phase III zum Arzneimittel co.don chondrosphere® gewonnen
+ Finanzierung der EU-Zulassungsarbeiten gesichert
+ Januar 2015 – umsatzstärkster Monat seit Unternehmensgründung


Teltow, 12.03.2015 – Die co.don AG blickt auf ihr bislang erfolgreichstes Geschäftsjahr zurück: Alle selbst gesetzten ambitionierten Ziele hinsichtlich der nachhaltigen Unternehmenswertsteigerung wurden im Jahr 2014 erreicht.

Die EU-weite Zulassung des patentierten Arzneimittels bleibt das strategisch wichtigste Unternehmensziel der Gesellschaft.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um rd. 23% (ungeprüft). Der Verlust im operativen Geschäft wurde mehr als halbiert. Das Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für das operative Geschäft betrug -557 TEUR (ungeprüft); Vorjahr: -1.343 TEUR. Im operativen EBITDA 2014 sind Aufwendungen für virtuelle Aktien in Höhe von ca. 300 TEUR enthalten (Vorjahr ca. 250 TEUR). Das Gesamtergebnis wird derzeit noch durch die sehr hohen strategischen Investitionen in die EU-weite Zulassung belastet. Seit 2009 wurden zur Erlangung der zentralen EU-weiten Zulassung des Gelenkknorpelproduktes insgesamt bereits mehr als 10 Mio. EUR investiert, allein 2014 rd. 1,9 Mio. EUR. Die detaillierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 werden mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes Ende April 2015 bekanntgegeben.

+ EU-Zulassung: Erforderliche Patientenzahl für Klinische Studie Phase III per Jahresende 2014 erreicht

Im Zusammenhang mit der EU-weiten Zulassung des Arzneimittels co.don chondrosphere® führt die co.don AG zwei klinische Studien durch. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden hier wesentliche Meilensteine erreicht: Ziel der klinischen Studie der Phase III ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit der matrixassoziierten autologen Knorpelzelltransplantation (ACI-M) mit co.don chondrosphere® mit der Behandlungsmethode der Mikrofrakturierung zu vergleichen und diese Daten der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) in London vorzulegen. Für diese klinische Studie konnte die notwendige Anzahl an Patienten gewonnen werden.

In einer weiteren klinischen Langzeitstudie Phase II wurden Patienten mit Knorpeldefekten zwischen 4 - 10 cm2 im Kniegelenk mit dem patienteneigenen matrixassoziierten Knorpelzelltransplantat co.don chondrosphere® behandelt. Die Auswertung der Ein-Jahres-Daten bestätigen das positive Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil bei verschiedenen Dosierungen des Arzneimittels. Die klinischen Daten der Phase II Studie werden erstmals beim 12. Weltkongress der International Cartilage Repair Society (ICRS) im Mai 2015 in Chicago publiziert.

+ Finanzierung der EU-Zulassungsarbeiten gesichert

Durch die im Frühjahr 2014 sehr erfolgreich durchgeführte Bezugsrechtskapitalerhöhung erlöste die Gesellschaft neue Barmittel in Höhe von rd. 4,95 Mio. Euro. Die Kapitalerhöhung war mit 72% deutlich überzeichnet. Der Emissionserlös wird vor allem zur weiteren Durchführung der Studien zur zentralen EU-weiten Zulassung des zellbasierten Arzneimittels co.don chondrosphere® verwendet.

„Die starke Überzeichnung zeigt das wachsende Interesse an unserer Gesellschaft und ist auch Ausdruck des weiter gestiegenen Vertrauens in die zukünftige Entwicklung der co.don AG, erfreulicherweise auch bei neu hinzugewonnenen Investoren“, so Dr. Andreas Baltrusch, Vorstandsvorsitzender der co.don AG.

Das Geschäftsfeld der co.don AG birgt erhebliches Potential: Allein das auf Deutschland bezogene Marktvolumen im Bereich der schonenden und gelenkerhaltenden Behandlung schätzen Experten auf mindestens 250 Millionen Euro p.a., im EU-Raum sogar auf bis zu einer Milliarde Euro p.a..

+ Januar 2015 – umsatzstärkster Monat seit Unternehmensgründung

Die erfreuliche Entwicklung des Unternehmens setzt sich auch im neuen Jahr fort: Der Januar 2015 war der umsatzstärkste Monat seit der Gründung des Unternehmens.

Die Nachfrage nach dem von der co.don AG entwickelten und patentierten Verfahren zur Entnahme, Züchtung und Re-Implantation körpereigener Knorpelzellen wächst. Das Unternehmen profitiert davon, weil es sich in den vergangenen Jahren in Deutschland als ein Technologieführer der Knorpelregeneration etabliert hat.

Gleichzeitig richtet sich der Blick aber bereits auch schon auf außereuropäische Märke: Die Gesellschaft verstärkt ihre internationale Präsenz mit Messeauftritten bei der ARAB HEALTH (VAE) und in den USA.

+ vordringliche Aufgaben im aktuellen Geschäftsjahr

Die EU-weite Zulassung bleibt das strategisch wichtigste Unternehmensziel der Gesellschaft. Internationale Publikationen zu den Ergebnissen der klinischen Studie Phase II werden derzeit vorbreitet.

Neben der weiteren Kostensenkung im operativen Geschäft in allen Unternehmensbereichen werden in Erwartung der EU-weiten Zulassung die Produktionskapazität ausgeweitet sowie andere EU-Roll-Out-Vorbereitungen getroffen.

Die co.don AG strebt parallel zusätzlich den Abschluss von Lizenzvereinbarungen an.

Über die co.don® AG:  Das biopharmazeutische Unternehmen mit Sitz im Raum Berlin zählt zu den weltweit führenden Spezialisten der Zellzüchtung zur gelenkerhaltenden Behandlung von Gelenkknorpeldefekten und zur Therapie bei Bandscheibendefekten. Die patentierten Arzneimittel des Unternehmens werden zur Behandlung von Knorpelschäden eingesetzt. Unbehandelte Knorpelschäden können in vielen Fällen zu Gelenkersatz führen.

Orthopäden, Unfallchirurgen und Neurochirurgen setzen zunehmend auf diese regenerativen Therapieverfahren. Die co.don® AG ist an der Frankfurter Börse gelistet (ISIN: DE000A1K0227). Vorstand der Gesellschaft sind Herr Dr. Andreas Baltrusch (CEO) und Frau Vilma Methner (COO, CSO).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ihre-zellzuechter.de oder www.codon.de

Pressekontakt:

Matthias Meißner, M.A.

Unternehmenskommunikation / IR / PR

Tel. +49 (0)3328-43460

Fax +49 (0)3328-434643

pr@codon.de


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