09.05.2018 | Pressemitteilung, Aktuell

Erste Spherox Transplantation in Großbritannien erfolgreich durchgeführt


Berlin / Teltow, am 9. Mai 2018 - Am Royal Orthopaedic Hospital (ROH), Birmingham, einem der führenden britischen orthopädischen Zentren, wurde der erste Patient Großbritanniens mit dem körpereigenen Knorpelzelltransplantat Spherox behandelt. In der vergangenen Woche transplantierte Professor Martyn Snow, Consultant Orthopaedic Surgeon am ROH, das EU-weit zugelassene Arzneimittel. Der 31-jährige Patient hatte sich vor sechs Jahren beim Sport am Knie verletzt.

Professor Snow erläuterte, dass es nur begrenzte Möglichkeiten für die Behandlung von Knorpeldefekten, die größer als 2 cm2 sind, gibt und das ROH daher sehr erfreut ist, diese neue Behandlungsoption zu haben und das erste Krankenhaus in Großbritannien zu sein, das sie einsetzt. Mit der körpereigenen Knorpelzelltransplantation könne so vielen Patienten bei geeigneter Indikation geholfen werden.

Nach Schätzungen der britischen National Institute for Health and Care Excellence (NICE) werden jedes Jahr in Großbritannien bei etwa 10.000 Menschen Knorpelschäden diagnostiziert, die in die Indikation des von der CO.DON angebotenen Arzneimittels fallen. Während kleinere Verletzungen mit anderen Methoden erfolgreich behandelt werden können, würden diejenigen mit mittleren bis größeren Knorpelverletzungen von dieser neuartigen Behandlung profitieren.

Die CO.DON AG entwickelt, produziert und vertreibt körpereigene Zelltherapien zur minimal-invasiven Reparatur von Knorpeldefekten im Knie nach traumatischen oder degenerativen Defekten. Spherox ist ein Zelltherapieprodukt, das ausschließlich patienteneigene Knorpelzellen ("autologe Chondrozyten") verwendet. Die Behandlung wurde in über 200 Kliniken zur Behandlung von mehr als 12.000 Patienten eingesetzt. Im Juli 2017 erhielt das Unternehmen die EU-Zulassung für Spherox. Die Aktien der CO.DON AG sind an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (ISIN: DE000A1K0227). Vorstand: Ralf M. Jakobs.

Weitere Informationen finden Sie unter www.codon.de   

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