17.07.2019 | Pressemitteilung, Aktuell

CO.DON: Verhandlungen mit Xintela über Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens werden nicht weitergeführt


Berlin / Teltow, 17. Juli 2019 – Wie heute per adhoc bekannt gegeben, werden die am 09. Juli 2018 gemeldeten Verhandlungen mit der schwedischen Firma Xintela A.B., Lund, über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Ziel der Entwicklung eines Stammzellproduktes zur Behandlung von Arthrose nicht weitergeführt.

Nach gründlicher Prüfung ist der Vorstand der CO.DON AG heute abschließend zum Ergebnis gekommen, dass kein Einigungspotential zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit der Xintela A.B. mehr besteht. Im Ergebnis der offenen und konstruktiven Gespräche zeigte sich nunmehr, dass die Beurteilung des von den jeweiligen Parteien in das Joint Venture einzubringenden Beitrages zu unterschiedlich bewertet wird. 

Ralf M. Jakobs, Vorstandssprecher der CO.DON AG: „Wir haben uns entschlossen, die Verhandlungen zur angestrebten Kooperation mit Xintela trotz des spannenden Business Cases aus ökonomischen Gründen nicht fortzuführen. Die gründliche Bewertung des zugrunde liegenden Datenmaterials und der Arbeitsstände zeigte auf, dass das durch die CO.DON aufzubringende erforderliche Investitionsvolumen um ein Vielfaches höher als der ursprünglich angenommene Betrag sein würde. Auch der Zeitraum bis zu einem möglichen Markteintritt hat sich im Verlauf der Evaluation erheblich prolongiert. Wir werden jedoch mit Xintela in weiterem konstruktiven Austausch bleiben. Für uns bedeutet die Beendigung der Gespräche aber keine Verzögerung in der angestrebten Erweiterung unseres Produktportfolios im Bereich der Stammzellentechnologie, da sich äußerst interessante Alternativen aufzeigen, die wir derzeit prüfen­. Dieser Ansatz und die damit einhergehenden Produktoptionen schlagen sich auch in der Verstärkung unserer Forschung- und Entwicklungsabteilung nieder. Unser Ziel ist es, ein marktfähiges Produkt im Bereich der Stammzelltechnologie für die eine sinnvolle und marktfähige orthopädische Anwendung zu etablieren. Dafür haben wir mit internationalen Partnern weitere Schritte für die Entwicklung eines Produktes für die Behandlung der Kniearthrose, basierend auf Stammzelltechnologie und CO.DON -Knowhow, initiiert.“

Die CO.DON AG entwickelt, produziert und vertreibt körpereigene Zelltherapien zur minimal-invasiven Reparatur von Knorpeldefekten. Das angebotene Arzneimittel ist ein Zelltherapieprodukt zur minimalinvasiven Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk mit ausschließlich körpereigenen Knorpelzellen. Die von CO.DON angebotene Methode wird in Deutschland derzeit in ca. 200 Kliniken angewandt und wurde bereits bei über 14.000 Patienten eingesetzt. Im Juli 2017 erhielt CO.DON von der Europäischen Arzneimittelagentur die EU-weite Zulassung für dieses Arzneimittel. Die Aktien der CO.DON AG sind an der Frankfurter Börse notiert (ISIN: DE000A1K0227). Vorstand der Gesellschaft: Ralf M. Jakobs (Vorstandssprecher), Tilmann Bur (COO).

Weitere Informationen finden Sie unter www.codon.de

Investor Relations und Pressekontakt:

Matthias Meißner, M.A.

Tel. +49 (0)30-240352330                        

Fax +49 (0)30-240352309                        

E-Mail: ir@codon.de

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