09.01.2012
www.geldsparen.de - "Kasse zahlt neue Methode"
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04.01.2012
RBB Brandenburg - Brandenburg aktuell - "Preisgekrönt: co.don AG in Teltow"
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News
24.11.2011
co.don AG als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet
Filmisches Porträt der co.don AG anlässlich der Preisverleihung am 24.11.2011 – weitere Informationen in unserer Pressemitteilung
News
30.01. 2012
Pressemitteilung
Freiburger Knorpeltage 2012 - co.don AG überzeugte mit regenerativem Verfahren zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten
Fragen und Antworten
Hier finden Sie die Antworten auf die häufig gestellten Fragen unserer Investoren:
- Auf welches Gebiet hat sich die co.don® AG spezialisiert?
- Was ist Tissue Engineering?
- Wann wurde die co.don® AG gegründet?
- Wie viele Patente hält die co.don® AG?
- Welche Produkte stellt die co.don® AG her?
- Was sind körpereigene Knorpelzelltransplantate?
- Welche Vorteile haben co.don®-Produkte im Vergleich zu Konkurrenzprodukten?
- Wie sichert die co.don® AG ihren Technologievorsprung?
- Was sind die „Centers of Excellence“?
- Wie ist die aktuelle Mitarbeiterzahl?
- An welchen Börsen wird die co.don® Aktie gehandelt?
- Was verbirgt sich hinter dem Namen co.don®?
- Wie können Sie den aktuellen Geschäftsbericht und Zwischenberichte beziehen?
1. Auf welches Gebiet hat sich die co.don® AG spezialisiert?
Die co.don® AG ist an der Schnittstelle zwischen dem klassischen Pharmageschäft und der Biotechnologie positioniert und auf dem noch jungen Gebiet der regenerativen Medizin – Tissue Engineering – tätig. Wir spezialisieren uns auf die Entwicklung und Vermarktung von zellbasierten Produkten höchster Qualität für die Behandlung der geschädigten Gelenkknorpel, Bandscheiben und Knochen. Alle Produkte werden unter Verwendung der co.don®-Plattformtechnologie, der Integrierten Isolatortechnologie (IIT®) und unter den Bedingungen der Good Manufacturing Practice (GMP) hergestellt.
2. Was ist Tissue Engineering?
Tissue Engineering als ein aufstrebender Bereich der Biotechnologie beschäftigt sich mit den Therapiemöglichkeiten für Patienten, die von Gewebeschäden durch Verletzungen, Krankheiten, genetischen Veränderungen, Alterung und/oder altersbedingten Krankheiten betroffen sind. Dieses interdisziplinäre Feld vereint und nutzt die Prinzipien der Ingenieur- und Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) sowie der Medizin zur Herstellung biologischen Ersatzgewebes für verletzte Organe und Gewebe.
Unter Verwendung körpereigener Zellen haben Tissue Engineering-Firmen bereits Gewebe wie Haut, Knorpel, Knochen und Blutgefäße sowie Leber und andere Organe entwickelt.
Die Tissue Engineering-Industrie wird von vielen Analysten als ein schnell wachsender Markt mit substantiellem Entwicklungspotential eingestuft. Das liegt unter anderem an der demografischen Entwicklung, die in allen Industrieländern ähnlich abläuft und eine sich verändernde Altersstruktur der Bevölkerung aufzeigt. Die jetzt immer älter werdenden Menschen bleiben gleichzeitig immer länger sportlich und im Alltag aktiv. Weitere Faktoren sind die immer weitere Verbesserung der auf dem Markt befindlichen sowie die Entwicklung neuer Produkte, die Erweiterung der Indikationen und Vereinfachung der Applikation, einhergehend mit einer immer stärkeren generellen Akzeptanz; die Branche hat sich etabliert. Der deutsche Markt für Autologe Knorpelzelltransplantationen ist Analysteneinschätzungen zufolge nach dem italienischen Markt der zweitgrößte in Europa und hat das geschätzte Potential, sich bis 2008 zu verfünffachen (Millennium Research Group, 2003). Drei Millionen Hüftoperationen zählt die Weltgesundheitsorganisation jährlich weltweit, davon über 600.000 in Amerika. Allein in Deutschland sind es 200.000.
Der Markt für Zahnimplantate ist ein klassischer Wachstumsmarkt, dessen Jahreswachstumsrate im zweistelligen Bereich liegt. Implantatversorgungen sind in vielen Fällen ohne begleitende Kieferaugmentation nicht möglich. Nach der Marktstudie der Zürcher Kantonalbank „Anlagen Aktuell“ vom Juni 2006 wird der weltweite Markt für Dentalimplantologie auf Mrd. USD 1,4 geschätzt und mittelfristig eine Wachstumsrate von 15-18% p.a. angenommen.
3. Wann wurde die co.don® AG gegründet?
Im November 1993 wurde das Unternehmen als co.don® GmbH von Dr. Olivera Josimovic‘- Alasevic‘ und Dr. Karl-Gerd Fritsch gegründet. 1999 wurde die co.don® GmbH in die co.don® AG umgewandelt. Seit Februar 2001 ist die co.don® AG unter der WKN 517360 börsennotiert.
4. Wie viele Patente hält die co.don® AG?
Die co.don® AG verfolgt die Strategie der ständigen Festigung und Erweiterung ihres strategischen Portfolios von proprietären Produkten wie Patenten und Handelsmarken. Die co.don® AG hat gegenwärtig (November 2008) sieben eingetragene Patente und 39 Patentanmeldungen, die in 10 Patentfamilien zusammengefasst sind. Außerdem hat die Gesellschaft 14 Handelsmarken mit über 90 Applikationen, von denen 42 eingetragen sind.
5. Welche Produkte stellt die co.don® AG her?
co.don chondrotransplant® wird seit 1997 im Rahmen einer Autologen Chondrozyten Transplantation (ACT) zur Behandlung von umschriebenen, traumatisch und degenerativ bedingten Gelenkknorpeldefekten eingesetzt.
Das Produkt verfügt über eine Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz in Deutschland sowie über eine Importerlaubnis für die Schweiz, Österreich, Belgien, Iran und Singapur. Über 2100 Patienten (Stand September 2008) wurden mit dem körpereigenen Knorpelzelltransplantat bis jetzt behandelt. Die Erfolgsquote liegt deutlich über 90 Prozent. Dies bestätigt das kontinuierlich ausgebaute Datenmaterial zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit sowie fundierte Anwendungsbeobachtungen.
co.don chondrosphere® als ein patentgeschütztes Produkt mit einer Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz wurde ursprünglich als die ACT der dritten Generation als eine Weiterentwicklung des Produktes co.don chondrotransplant® entwickelt.
Der außerhalb des Körpers gezüchtete autologe dreidimensionale Gelenkknorpel verfügt über eine von den Zellen selbst gebildete Matrix und benötigt keine weiteren fremden Trägermaterialien.
Das Produkt co.don chondrosphere® integriert sich aktiv in das degenerierte Gelenkknorpelgewebe. Dadurch besteht u.a. die Möglichkeit einer Wiederherstellung der natürlichen Funktionsfähigkeit geschädigter Gelenke von Patienten mit arthrotischen Erkrankungen.
co.don chondrotransplant® DISC ist das weltweit erste, aus körpereigenen Zellen hergestellte Arzneimittel zur Behandlung/Regeneration von degenerierten Bandscheiben mit einer Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz und der Zertifizierung nach Good Manufacturing Practice (GMP).
Es wird im Rahmen der Autologen Bandscheibenzelltransplantation ADCT (Autologous Disc Chondrocyte Transplantation) angewandt, die der Wiederherstellung und Erhaltung der neurologischen und mechanischen Funktion der Wirbelsäule dient.
co.don osteotransplant® DENT ist ein kommerziell verfügbares körpereigenes Knochenzelltransplantat mit einer Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz zur Behandlung von Knochendefekten.
Die Kieferchirurgie (Unfallchirurgie sowie das Einsetzen von Implantaten) gilt als ein etablierter Markt mit Zugang zur Zielgruppe Privatpatienten (Selbstzahler).
6. Was sind körpereigene Knorpelzelltransplantate?
Arzneimittel sind nach §1 und §3 des Arzneimittelgesetzes (AMG): Körperteile, Körperbestandteile und Stoffwechselprodukte. Zelltransplantate gehören entsprechend dieser Definition zu den Arzneimitteln. Nach der Vorgabe des bundesdeutschen Gesundheitsamtes sind körpereigene Tissue Engineering-Produkte als „zellbasierte“ biologische Arzneimittel eingestuft. Als körpereigene Produkte können sie nicht im voraus hergestellt werden, sondern werden nach Eingang eines speziellen Auftrags produziert. Sie sind nicht lagerfähig, sondern werden direkt vom Hersteller zum Anwender transportiert. Die Zelltransplantate können nicht sterilisiert werden, daher läuft die gesamte Herstellung in integrierten Isolatoren ab.
7. Welche Vorteile haben co.don®-Produkte im Vergleich zu Konkurrenzprodukten?
Wir glauben fest daran, dass die am Besten wachsenden Zellen nur durch patienteneigenes Serum hergestellt werden sollten, ohne Antibiotika, Fungistatika, Wachstumsfaktoren oder genetische Veränderungen, um eine Immunreaktion des Körpers zu vermeiden. Unser Verfahren wird deshalb als streng körpereigen oder autolog bezeichnet. Die Vorteile in der Anwendung sind ferner die einfache OP-Technik und kurze Transplantationszeiten, eine vollständige Integration der neuen Zellen und die Möglichkeit einer minimal-invasiven und arthroskopischen Anwendbarkeit. Charakteristisch ist der hohe Qualitätsstandard der Produktion, die durch eine weltweit einzigartige Reinraumtechnologie, die Integrierte Isolatorentechnologie (IIT®), erreicht wird. Unsere Produktionsplattform gewährleistet höchstmögliche Zellqualität. Alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten bis hin zur Logistik und der Versendung unserer Produkte sind darauf fokussiert, diesen für unsere Anwender sehr wichtigen klinischen Höchststandard zu halten und auszubauen.
8. Wie sichert die co.don® AG ihren Technologievorsprung?
co.don® hält zahlreiche Patente und Lizenzrechte für Zellkultivierung, Zelloberflächenbeschichtungen, Zellkonstrukte, Diagnostika, Teile der Produktionsanlage und chirurgische Instrumente.
Darüber hinaus hat die co.don® AG für die verschiedenen Produkte Markenschutz angemeldet bzw. beantragt.
9. Was sind die "Centers of Excellence"?
"Centers of Excellence" sind regionale Krankenhäuser, Arztpraxen und Universitätskliniken. Die Gründung von "Centers of Excellence" erfolgt mit dem Ziel, die innovativen Produkte der co.don® AG im medizinischen Umfeld voranzutreiben, klinische Anwendungsergebnisse auf internationalen Kongressen darzustellen, sowie Schulungszentren für Chirurgen für das Kennenlernen des chirurgischen Verfahrens und der klinischen Verwendung der co.don® Produkte einzurichten.
10. Wie ist die aktuelle Mitarbeiterzahl?
11. An welchen Börsen wird die co.don® Aktie gehandelt?
Die Aktie der co.don® AG ist an der Börse in Frankfurt notiert und wird im Freiverkehr auch in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Hannover gehandelt.
12. Was verbirgt sich hinter dem Namen co.don®?
Die genetische Information jeder Zelle ist in sogenannten Codons in den Genen kodiert. Codon ist eine spezifische Abfolge von drei aufeinanderfolgenden Nucleotiden, die den genetischen Code enthält.
13. Wie können Sie den aktuellen Geschäftsbericht und Zwischenberichte beziehen?
Alle Veröffentlichungen werden auf der Website der co.don® AG zum Herunterladen angeboten und können auch per E-Mail an ir@codon.de angefordert werden.


