09.01.2012
www.geldsparen.de - "Kasse zahlt neue Methode"
zum Beitrag: LINK
_________________________
04.01.2012
RBB Brandenburg - Brandenburg aktuell - "Preisgekrönt: co.don AG in Teltow"
zum Beitrag: LINK
News
24.11.2011
co.don AG als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet
Filmisches Porträt der co.don AG anlässlich der Preisverleihung am 24.11.2011 – weitere Informationen in unserer Pressemitteilung
News
30.01. 2012
Pressemitteilung
Freiburger Knorpeltage 2012 - co.don AG überzeugte mit regenerativem Verfahren zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten
ACT 3D
Schematischer Ablauf der ACT 3D
Entnahme einer Knorpelgewebeprobe (Biopsat)
Der Orthopäde oder Chirurg entnimmt dem Patienten bei zutreffender Indikationsstellung ein kleines Stück Knorpelgewebe aus einem gesunden, wenig belasteten Bereich des Gelenkes. Die Entnahme des Knorpelgewebes wird in einem ca. 30 Minuten andauernden arthroskopischen Eingriff (Gelenkspiegelung) durchgeführt. Gleichzeitig werden dem Patienten ca. 200 ml Blut entnommen. Dieses Blut wird im Labor zur Serumgewinnung verwendet.
Herstellung des körpereigenen dreidimensionalen Knorpelzelltransplantates
Die entnommene Knorpelprobe wird gleichzeitig mit dem vom Patienten gewonnenen Blut an die co.don® AG gesandt. Die Knorpelzellen werden in den hochspezialisierten Zellkulturlaboren von co.don® aus der Gewebeprobe isoliert und unter sterilen Bedingungen kultiviert. Am Ende des Herstellungsprozesses, der in der Regel 6 - 7 Wochen dauert, haben sich kleine dreidimensionale Knorpelzellaggregate gebildet.
Die Vermehrung der Knorpelzellen erfolgt nach den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes und des Qualitätsmanagements (GMP, DIN EN ISO 9001).
Nach Abschluss der Kultivierungszeit wird das biologische Arzneimittel dem behandelnden Arzt zugeschickt. Dieser Transport verläuft innerhalb weniger Stunden unter gesicherten Bedingungen, um die Qualität der Zellen zu erhalten.
Durchführung der Transplantation
Dieser Eingriff erfolgt durch eine Operation minimalinvasiv oder arthroskopisch und dauert etwa 30 - 60 Minuten. Das geschädigte Knorpelgewebe des Defektes wird entfernt (Debridement).
In den somit vorbereiteten Bereich des isolierten Gelenkknorpelschadens werden jetzt die gezüchteten, körpereigenen Knorpelzellaggregate eingebracht. Sie verbleiben ohne Abdeckung und haften bereits nach 15 - 20 Minuten am Defektgrund. Dabei flacht ihre vormals kuglige Form ab.
Im Anschluss an die Operation ist ein ca. dreitägiger Krankenhausaufenthalt erforderlich. Die transplantierten Zellen setzen nun im Gelenk einen Regenerationsprozess in Gang und bilden auf diese Weise neues Knorpelgewebe. Dieses Knorpelgewebe verbindet sich mit dem umliegenden Knorpel zu einer festen, belastungsfähigen Knorpeloberfläche.
Nach 3 Monaten ist das Gelenk wieder belastbar und nach einem Jahr hat der Knorpel die volle Festigkeit erreicht.



