Methode

Körpereigene Zelltherapien zur Geweberegeneration


Die co.don® AG hat Therapiekonzepte entwickelt, die die „Kraft“ der eigenen Zellen nutzen, um die Lebensqualität der Patienten wieder herzustellen und zu verbessern.

Die Autologe Knorpelzelltransplantation (ACT) ist eine biologische Therapie zur Behandlung von Schäden am Gelenkknorpel des Knie- Schulter-, Hüft-, Ellenbogen- und Sprunggelenks mit körpereigenen (autologen) Zellen.

Das Verfahren der ACT wurde durch die co.don® AG weiterentwickelt. Durch die autologe Herstellung von dreidimensionalem Knorpelgewebe ohne Verwendung von Fremdmaterialien wird eine wesentlich schnellere Ausbildung von druckstabilem Gelenkknorpel erreicht, welcher sich aktiv in das umliegende Gewebe integriert. Dieses Verfahren nennt man Autologe dreidimensionale Knorpelzelltransplantation (ACT3D).

Ein weiteres Indikationsgebiet für co.don® Therapien stellen Bandscheibenschäden dar. Mit unserem einzigartigen innovativen Verfahren der Autologen Bandscheibenzelltransplantation (ADCT) wird die fortschreitende Degeneration der Bandscheibe aufgehalten, eine biologische Wiederherstellung des Bandscheibengewebes erreicht und Folgeschäden Einhalt geboten.

Im kieferchirurgischen Bereich und zur Behandlung schwer heilender Knochenfrakturen sowie zum Auffüllen von Knochendefekten bietet die co.don® AG das weltweit erste kommerzielle autologe Verfahren zum Knochenaufbau mit dem Verfahren der Autologen Knochenzelltransplantation (AOT) an.


Die Erlaubnis zur Herstellung von Produkten zur Behandlung mit patienteneigenen Zelltransplantaten besteht seit 1997.

Am Anfang des Verfahrens steht ein kleiner operativer Eingriff zur Entnahme eines etwa reiskorngroßen Gewebestückchens aus einem mechanisch wenig belasteten Bereich des Behandlungsgebietes mit gleichzeitiger Blutabnahme zur Gewinnung des patienteneigenen Serums. Das entnommene Gewebe und das aus dem Blut gewonnene Serum werden in Transportboxen unter definierten Bedingungen durch ein zertifiziertes Unternehmen zur Aufbereitung zu unsrem Firmenstandort gebracht. Dabei wird besonders auf die Einhaltung standardisierter Transportbedingungen geachtet.

In den hochspezialisierten Reinraumlaboren unserer Firma werden die Zellen aus den menschlichen Gewebebiopsien herausgelöst und in Zellkulturflaschen im patienteneigenen Serum für drei bis vier Wochen vermehrt. Zur Herstellungstechnologie erfahren Sie hier noch mehr Details.
Nach der Kultivierungszeit wird das Zelltransplantat zum Versand vorbereitet und verpackt.

Der Versand zum Arzt erfolgt analog dem Transport des Biopsats in speziellen Boxen unter strengen Auflagen, der Status der Sendung kann jederzeit online abgefragt werden.

Die Logistik zwischen behandelndem Arzt und Firma ist so abgestimmt, dass sich der Patient bereits im OP befindet, wenn das Transplantat eintrifft. Nach der Vorbereitung des zu behandelnden Defektbereiches wird das Transplantat direkt aus der sterilen Transportspritze in den Defekt eingebracht.

Eine je nach Indikationsgebiet unterschiedliche Rehabilitation schließt sich an und ist Bestandteil des Therapiekonzeptes.