CO.DON AG: Studie zu Langzeiteffekten der körpereigenen Knorpelzelltransplantation belegt deren Kosteneffektivität und einen Zugewinn an Lebensqualität

Teltow / Leipzig, 31. Mai 2022 – Eine jüngst in der Fachzeitschrift „Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery“ unter dem Titel: „Long‑term cost‑effectiveness of matrix‑associated chondrocyte implantation in the German health care system: a discrete event simulation” veröffentlichte Studie beschäftigt sich mit den Langzeiteffekten der körpereigenen Knorpelzelltransplantation M-ACT im deutschen Gesundheitssystem im Vergleich zu Alternativverfahren mit Fokus auf die Endoprothetik.

Mit einer im Gesundheitswesen akzeptierten Modellierungs-Technik wurde eine patientenindividuelle Betrachtung durchgeführt, d.h., alle rechnerisch möglichen Varianten wurden dargestellt und anschließend plausibilisiert. Es wurden 10.000 Patientinnen und Patienten, deren Alter, Geschlecht und Stammdaten den CO.DON Produktionsdaten entnommen wurden, über einen mittleren Zeithorizont von 48 Jahren modelliert.

Die zentrale Fragestellung war, welchen Einfluss die M-ACT langfristig auf Kosten, Lebensqualität und Ressourcen im Vergleich zu einem angenommenen Zustand des Gesundheitswesens ohne Vorhandensein der Möglichkeit einer M-ACT Behandlung hat.

Das eindeutige Ergebnis ist, dass bei rechtzeitigem und geeignetem Einsatz einer M-ACT der Einsatz einer Endoprothese in 21% der Fälle vermieden wird – neben der Kosteneffektivität im deutschen Gesundheitssystem ein großer Zugewinn an Lebensqualität für die Patientinnen und Patienten.

Die Publikation ist abrufbar unter: https://link.springer.com/article/10.1007/s00402-021-04318-9.

Die CO.DON AG entwickelt, produziert und vertreibt körpereigene Zelltherapien zur minimalinvasiven Reparatur von Knorpeldefekten. Das angebotene Arzneimittel ist ein Zelltherapieprodukt zur minimalinvasiven Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk mit ausschließlich körpereigenen Knorpelzellen. Die von CO.DON angebotene Methode wird in Deutschland derzeit in über 200 Kliniken angewandt und wurde bereits bei über 17.000 Patienten eingesetzt. Im Juli 2017 erhielt CO.DON die EU-weite Zulassung für dieses Arzneimittel, im März 2019 die Zulassung für die Schweiz. Am Standort Leipzig errichtete CO.DON eine der größten Anlagen für die Produktion von humanen Zellen im industriellen Maßstab für Eigen- und Auftragsproduktion. Die Aktien der CO.DON AG sind an der Frankfurter Börse notiert (ISIN: DE000A3E5C08). Vorstand der Gesellschaft: Tilmann Bur.

Weitere Informationen finden Sie unter www.codon.de.

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